Chrysler
Die US-amerikanische Marke Chrysler mit dem rotgoldenen Qualitätssiegel im Emblem fusionierte im Jahre 1998 mit der Daimler-Benz AG. Nichtsdestotrotz wurden bisher die Händlernetze in Deutschland noch nicht konsequent zusammengelegt. So wird man in der Regel die Mercedes-Modelle nicht in den Autosalons der Chrysler-Vetriebspartner wiederfinden und umgekehrt. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird diese getrennte Vermarktung auch in den nächsten Jahren beibehalten werden, denn die Autohäuser werden von privaten Kaufleuten geführt. Und weil natürlich niemand davon -weder im Mercedes-Bereich noch im Chrysler-Bereich- seine profilierte Stellung in der Region aufgeben möchte, wird sich da in den nächsten Jahren auch nichts ändern.
Die Chrysler Corporation vereinigt in ihrem Programm insgesamt drei Labels und zwar den Chrysler, Dodge und Jeep. Die Chrysler-Marke Plymouth fand im Jahre 2001 ein jähes Ende. Dabei spielt der PT Cruiser von Chrysler eine Schlüsselrolle. Denn eigentlich war der PT Cruiser dazu erdacht, das Traditionslabel Plymouth wieder neu zu beleben. Die Modellabkürzung PT steht sogar letztendlich für die englische Hafenstadt (Namensgeber der Plymouth-Automobile), aber dann entschied man sich doch in einem letzten Schritt den PT Cruiser in das Chrysler-Programm einzugliedern.
Der PT Cruiser verquickt mit einem intelligenten Design eine Mischung aus Retro-Aspekten und Sportlook. Dabei sticht in der Frontbetrachtung besonders der nostalgische Kühlergrill hervor. Gleichfalls bemerkenswert ist die abfallende Linienführung, die bis zur Windschutzscheibe des Fahrzeugs herabsinkt. Speziell für die Sommermonate gibt es den PT Cruiser auch als Cabrio-Version.
Mit dem 300C lanciert DaimlerChrysler eine schwere Luxuslimousine, die den höchsten Ansprüchen genügt. Die etwas gedrungene Dachkonstruktion in Kombination mit den eckigen Grundzügen amerikanischer Straßenkreuzer machen aus dem Gefährt eine edle und noble Stilikone. Zudem ist die 300er-Reihe auf Wunsch auch mit einem kräftigen V8-Heckmotor lieferbar.
Welchen zusätzlichen Gimmick der "eingefleischte" Chrysler-Liebhaber bei den neuen Modellen jedoch dann mit Wehmut vermisst, ist mit Sicherheit der ausfahrbare Scheinwerfer, der damals zur serienmäßigen Ausstattung des "Le Baron" gehörte.